Geschichte vom Sozialdienst

1972 war bereits zu erkennen, dass die klassische Vorstellung, Rote Kreuz=Sanitätsdienst, nicht mehr im vollem Maße zutrifft. Das DRK Todtnau hat zwei gleichwertige Standbeine, und zwar den Rettungsdienst und den Sozialdienst.

 

Dee Ortsverein Todtnau zählt damit in unserem Landesverband zu den Vorreitern auf diesem Sektor.

Schon 1964 wurden die Führungsaufaben der weiblichen Bereitschaft aufgeteilt. Frau Agnes Baumgartner übernahm damals die Aufgabe des Sozialdienstes.

1975 übergab Frau Baumgartner dieses Amt dann an Frau Sophia Bauer. Diese übernahm die vielfältigen Aufgaben des Sozialdienstes mit viel Ehrgeiz bis 2007 (also 32 Jahre). In dieser Zeit hatte sie Einiges bewegt. Dieses schwierige Amt übernahm dann, bis zum heutigen Tag, Frau Alexandra Kaiser.

 

1973 wurde eine weitere Einrichtung in das DRK Todtnau etabliert. Es ist die Seniorengymnastik. In Elly Böhler kann Frau Sophia Bauer gleich eine Leiterin begeistern, die aus dem ,,Fach" kommt und auch bereit ist, sich sozial zu engagieren.

Elly Böhler belegt die erforderlichen Kurse und macht sich mit viel Motivation an die Arbeit. In Lore Gerspacher findet sich eine weitere engagierte Kraft, die bereit ist, eine zweite Gruppe zu übernehmen.

Mittlerweile meldeten sich so viele Teilnehmer an, dass zwei Gruppen nicht mehr ausreichten. Außerdem hatten auch Leute aus den Ortsteilen an der Gymnastik Interesse. Mit viel Fleiß begann Frau Hertha Behringer in Aftersteg eine Gruppe auszubauen. Gleichzeitig übernahm sie eine Gruppe aus dem Altenheim.

In Brandenberg machte sich Frau Anni Huber an die Arbeit, um eine Gruppe auszubauen und mit der gleichen Begeisterung packte Christel Strohmeier dieses Anliegen in Geschwend und in Schlechtnau an.

 

Heute hat das DRK Todtnau noch 6 Gruppen die sich regelmäßig zu den Gymnastikstunden treffen. Unter der Leitung von Monika Held, Ursula Büche, Claudia Muhlke, Elisabeth Maier, Ingrid Bläsi und Hannelore Kumpf werden bei verschiedenen Übungen wie Yoga, Rückengymnastik oder Krafttraining für Arme und Beine druchgeführt. Wöchentlich werden ca. 200 ältere Mitbürger in den Gymnastikstunden betreut. Hier wird auch das Gesellige gepflegt. Ebenso werden auch kleine Feierlichkeiten durchgeführt.

 

Ein weiters Standbein im Sozialdienst ist das Küchenteam. Unter der Leitung von Leni Trenkle und Inge Walleser wird an den Blutspendeterminen immer ein warmes Essen für die Spender angeboten. Dies war jahrelang einzigartig und sehr begehrt beim Blutspendeteam aus Baden-Baden.

 

Sehr beliebt ist der von Frau Sophia Bauer ins Leben gerufene Mittagstisch. Wöchentlich treffen sich unter Regie von Frau Bauer zwischen 30 und 35 ältere Mitbürger zum gemeinsamen Mittagessen. In den wöchentlichen wechselnden Gastätten wird aber nicht nur zusammen gegessen- es wird gelacht, gesungen und so manche Geschichten erzählt. Auch eine Weihnachtsfeier mit Live-Musik wird jedes Jahr durchgeführt. Das Brunchen auf dem Gisiboden sowie der Besuch im Steinwasen-Park gehören zum regelmäßigen Ablauf. Dieser Mittagstisch wird jetzt schon seit 14 Jahren wöchentlich durchgeführt.

 

Der Höhepunkt ist aber der jährliche Besuch im Europa-Park in Rust. Von der Mack Familie erhält Frau Bauer zur Vorweihnachtszeit eine Einladung für 50 Personen. Hier geht nicht nur der Mittagstisch mit, sondern auch das Jugendrotkreuz und die Bereitschaft.

 

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© Patrick Hablitzel